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Kind, was mit Stäben auf Holzstämme trommelt. | © Adobe Stock
Teehaus
© Stefan Cop
Früher ein Treffpunkt für     Adlige, heute für Spechte

Früher war das Teehaus ein beliebter Treffpunkt der Teegesellschaft
zum Plaudern und Musizieren. Heute hört man dort
die "Musik" der Spechte, die in den umliegenden Bäumen leben.
Das Trommeln der Spechte ist wie ein geheimnisvoller Morsecode.
Diesen nutzen wir Menschen gelegentlich, um versteckte
Botschaften zu verschicken, so wie Spechte es mit unterschiedlichen
Klopf-Rhythmen tun.


Denn Spechte nutzen das Klopfen an Baumstämme nicht nur
um Futter zu finden oder Nester in Baumhöhlen zu bauen, sondern
auch um zu kommunizieren. Wenn sie zum Beispiel ganz laut
trommeln, sagen sie anderen Spechten: "Hier wohne ich!"

Entdecker-Tipp: Der Specht hat einen besonderen Kopf: Schnabel und Schädelknochen sind verbunden, und die spezielle Knochensubstanz federt
jeden Schlag ab – so bekommt er keine Kopfschmerzen.

Das Morse-Alphabet

Der Morsecode wird für versteckte Botschaften genutzt. Durch verschiedene kurze und lange Klopfzeichen und unterschiedlich lange Pausen, haben Menschen, die den Morsecode beherrschen, gelernt ohne Geräusche miteinander zu kommunizieren.

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