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Starke Heimat 1.0

Das Programm „Starke Heimat Hessen“ (oft im Kontext der Digitalisierung als „Starke Heimat 1.0“ oder erste Phase verstanden) ist eine Förderinitiative des Landes Hessen, die darauf abzielt, die digitale Transformation in hessischen Kommunen voranzutreiben. Es unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise finanziell und beratend dabei, smarte Lösungen zu entwickeln, um die Lebens- und Wirtschaftsstandorte attraktiver zu gestalten.

QR-Codes

Für eine Stadtführung setzt Bad Homburg zukünftig auf Digitalisierung anstatt auf klassische Hinweisschilder. Zukünftig kommen dabei die sogenannten QR-Codes zum Einsatz.

QR-Codes laden Bürgerinnen und Bürger in Bad Homburg, Friedrichsdorf und Wehrheim dazu ein, die Geheimnisse kulturell bedeutender Standorte zu enthüllen. Diese Codes bilden den Auftakt für innovative digitale Tourismuserlebnisse.

Warum setzen wir auf QR-Codes? Obwohl sie selbst nicht digital sind, öffnen sie die Pforten zur digitalen Welt, indem sie Besucher*innen dazu anregen, sich in unserer Stadt-App anzumelden, die Stempelpass App auszuprobieren oder die Inhalte unserer Website zu erkunden. Tauchen Sie ein in Ihre Stadt und nutzen Sie die Vorzüge der Digitalisierung, um Ihr kulturelles Erbe zu entdecken und zu genießen!

Das Projekt „QR-Codes“ wurde in den Kommunen Bad Homburg, Wehrheim und Friedrichsdorf umgesetzt, um BürgerInnen und TouristInnen einen einfachen Zugang zu digitalen Informationen über wichtige Sehenswürdigkeiten und Orte zu ermöglichen. Ziel war es ebenfalls NutzerInnen durch die Präsenz von QR-Codes generell auf das digitale Angebot aufmerksam zu machen.  


In Bad Homburg wurden 44 Sehenswürdigkeiten aus der Bad HomburGO Tour der Stempelpass-App ausgewählt. Für jede dieser Sehenswürdigkeiten wurden individuelle QR-Plaketten produziert und vor Ort angebracht, sodass BesucherInnen direkt auf weiterführende Informationen und interaktive Inhalte zugreifen können. Diese Maßnahme macht die Tour interaktiver und benutzerfreundlicher.  


Im Wehrheimer Wald wurde der durch das Land Hessen geförderte Klimaerlebnispfad mit 15 Stationen in das Projekt integriert. An jeder Station stehen informative Plakate, die zusätzlich mit QR-Codes ausgestattet wurden. Während die erste Station einen QR-Code sowohl zur Stempelpass-App in den App /Play Stores als auch zur Website des Klimaerlebnispfades bietet, enthalten die übrigen Stationen QR-Codes, die direkt zur Website führen und auch dort einen Verweis zur Stempelpass App bieten. Diese Umsetzung macht die Themen rund um Klima und Umwelt für BesucherInnen noch besser zugänglich und unterstützt das Ziel, Umweltbewusstsein zu fördern.  


In Friedrichsdorf konnten die geplanten QR-Plaketten für die 15 Sehenswürdigkeiten der Stempelpass-Tour jedoch nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. Zeitliche und organisatorische Herausforderungen führten dazu, dass dieses Vorhaben aufgeschoben und letztendlich aus dem Projektscope rausgenommen werden musste.  


Insgesamt hat das Projekt in den Kommunen Bad Homburg und Wehrheim erfolgreich dazu beigetragen, die digitale Zugänglichkeit zu lokalen Informationen zu stärken und das touristische Angebot zu erweitern. Die gesammelten Erfahrungen bieten wertvolle Erkenntnisse, die in Friedrichsdorf, aber auch in anderen Kommunen bei einer zukünftigen Umsetzung genutzt werden können. 

App-Erweiterung

Das Projekt „App-Erweiterung“ wurde mit dem Ziel realisiert, BürgerInnen und TouristInnen die Städte Bad Homburg, Friedrichsdorf und Wehrheim durch innovative, kultur- und bildungsorientierte Touren in der Stempelpass-App der f3publishing GmbH näherzubringen. Zusätzlich sollte die Website der Stadt Bad Homburg nutzerfreundlicher und barrierefreier gestaltet werden.  

Im Rahmen des Projekts wurde je eine individuelle Tour für jede der drei Kommunen in der Stempelpass-App entwickelt. Die bestehende Bad HomburGO Tour wurde durch die Integration innovativer AR-Features, 360-Grad-Fotografien und weiterer Inhalte deutlich erweitert, um das Erlebnis für NutzerInnen attraktiver zu gestalten. Für Wehrheim wurde der Klimaerlebnispfad digitalisiert und mit lehrreichen Quizzen sowie Minispielen ergänzt, um den Klimaschutz durch moderne Technologien interaktiv zu vermitteln. In Friedrichsdorf lag der Fokus auf der historischen Hugenottenstraße, für die eine eigene Tour erstellt wurde, um die kulturelle Bedeutung der Stadt zu unterstreichen. Alle drei Touren werden im Frühjahr 2025 im Rahmen eines öffentlichen Events vorgestellt, um den NutzerInnen bei besserem Wetter ein spannendes Freizeitangebot im Freien zu bieten.  


Parallel dazu wurde die Website der Stadt Bad Homburg technisch und inhaltlich optimiert. Das Backend erhielt KI-basierte Funktionen, die NutzerInnen ein barrierefreieres Erlebnis ermöglichen. So können Inhalte bei Bedarf in leichter Sprache oder in optimierten Übersetzungen dargestellt werden. Auch die Menüführung der Website und der Stadt-App wurde verbessert, um die Bedienbarkeit zu steigern. Darüber hinaus wurde das Backend der Website für die Integration weiterer KI-Funktionen vorbereitet, um zukünftige Innovationen und Anpassungen problemlos umsetzen zu können.  


Mit dem Projekt „App-Erweiterung“ wurden sowohl digitale als auch technologische Fortschritte erzielt, die den Zugang zu kultur- und bildungsorientierten Angeboten  erleichtern und die Städte Bad Homburg, Wehrheim und Friedrichsdorf für BürgerInnen und TouristInnen gleichermaßen erlebbar machen.

Bad Homburg Apps
Datenplattform und Sensorik

Das Projekt „Datenplattform“ wurde als gemeinsames Vorhaben der Kommunen Bad Homburg, Friedrichsdorf und Wehrheim erfolgreich umgesetzt. Ziel war es, eine zentrale Cloud-Datenplattform zur Erfassung und Verarbeitung städtischer Sensordaten zu etablieren.  Ein zentraler Bestandteil war die Implementierung der Datenplattform, die verschiedene Schnittstellen zu bestehenden Sensoren integriert. Dadurch werden Daten zu relevanten Umwelt-und Stadtparametern erfasst und grafisch aufbereitet. Über ein Smart-City-Dashboard und themenspezifische Fachanwendungen sind diese Informationen für die städtische Verwaltung sowie interessierte Bürger einsehbar.  


Ein weiterer Erfolg des Projekts ist die benutzerfreundliche Visualisierung der gesammelten Daten. Bürger können beispielsweise Informationen zu Pegelständen oder 
Niederschlagsmengen einfach abrufen.  


Insgesamt wurde mit dem Projekt „Datenplattform“ die Grundlage für eine datengetriebene und transparente Verwaltung geschaffen. Es bietet zudem Potenzial für zukünftige Erweiterungen in weiteren Anwendungsfeldern.  

Datenplattform

Das Projekt „Sensorik“ wurde als gemeinsames Vorhaben der Kommunen Bad Homburg, Friedrichsdorf und Wehrheim umgesetzt. Ziel war es, durch die Implementierung von Sensoren eine umfassende Datengrundlage zu schaffen, die für operative und strategische Entscheidungen genutzt werden kann.  Konkret wurden Sensoren in den folgenden Bereichen installiert:  
Entlastungsbauwerke und Einstiegsschächte: Periodische Messung der Durchflussmengen und Pegelstände in Verbindung mit Niederschlagsdaten ermöglicht eine verbesserte Überwachung und Planung der städtischen Entwässerungsinfrastruktur.  

Hochwasserüberwachung: Die Erfassung verschiedener Pegelstände ermöglicht eine rechtzeitige Alarmierung bei Hochwassergefahr. Die erhobenen Daten dienen zudem als Lernbasis für die Zukunft, um gezielt Schutzmaßnahmen gegen extreme Wetterereignisse abzuleiten.  

Baumbewässerung: Sensoren zur Überwachung der Bodenfeuchtigkeit unterstützen eine gezielte und effiziente Wasserversorgung städtischer Grünflächen. Dies hilft, Ressourcen zu schonen und Bäume gezielt zu bewässern.  


Regen- und Niederschlagswasser: Die Messung der Niederschlagsmengen dient zur genauen Überwachung der Witterungsverhältnisse. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und zunehmend häufiger auftretender Starkregenereignisse liefert die Datenerfassung wichtige Erkenntnisse für präventive Maßnahmen und den Schutz der städtischen Infrastruktur.  

LoRaWAN

Das Projekt „LoRaWAN“ zielte auf den flächendeckenden Ausbau der LoRaWAN-Infrastruktur in den Kommunen Bad Homburg, Friedrichsdorf und Wehrheim ab. LoRaWAN ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Übertragung von Sensordaten über große Distanzen und ist eine Schlüsseltechnologie für die Umsetzung von Smart-City-Lösungen.  
Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt 26 Antennen und Gateways installiert:  

  • Bad Homburg: 15 Antennen  
  • Friedrichsdorf: 7 Antennen  
  • Wehrheim: 4 Antennen  


Die flächendeckende LoRaWAN-Abdeckung bietet eine verlässliche Infrastruktur zur Integration und Nutzung verschiedenster IoT-Sensoren. Hierdurch wird die Erhebung und Verarbeitung von Daten in Echtzeit ermöglicht, was insbesondere für Anwendungen wie Hochwasserüberwachung, Parkraummanagement und Baumbewässerung von großer Bedeutung ist.  


Ein weiterer Erfolg des Projekts ist die zukunftsorientierte Ausrichtung der Städte auf weitere digitale Anwendungen. Die LoRaWAN-Infrastruktur bildet eine solide Basis für zukünftige Smart- City Projekte und schafft Möglichkeiten zur Integration weiterer Sensoren und Anwendungen.  Mit der erfolgreichen Umsetzung des Projekts „LoRaWAN“ wurde eine wichtige technologische 
Grundlage für die digitale Entwicklung der Kommunen geschaffen. 

Digitale Bürgerbeteiligung

Das Projekt "Digitale Bürgerbeteiligung" ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, aktiv an Entscheidungsprozessen und der Gestaltung ihrer Gemeinde oder Stadt teilzunehmen. Durch interaktive Online-Plattformen, digitale Umfragen, virtuelle Dialogveranstaltungen und transparente Informationsportale wird eine breite und inklusive Bürgerbeteiligung gefördert.

Bürgerbeteiligung

Das Projekt "Digitale Bürgerbeteiligung" ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, aktiv an Entscheidungsprozessen und der Gestaltung ihrer Gemeinde oder Stadt teilzunehmen. Durch interaktive Online-Plattformen, digitale Umfragen, virtuelle Dialogveranstaltungen und transparente Informationsportale wird eine breite und inklusive Bürgerbeteiligung gefördert. Das Projekt bietet Schulungen und Unterstützung, um die digitale Kompetenz der Teilnehmenden zu stärken. Ziel ist es, eine inklusive und partizipative Demokratie zu schaffen, in der die Stimmen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger gehört und berücksichtigt werden. Durch den Einsatz digitaler Technologien werden neue Möglichkeiten geschaffen, um die Meinungen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse einzubinden und eine lebendige und demokratische Gesellschaft zu gestalten.

Digitale Rathausinformation

Die Einführung einer digitalen Rathausinformation verfolgt den Zweck einer spürbaren Optimierung der Informationsgebung und Dienstleistungsnutzung (Bürgerservices). Dies erfolgt u.a. durch eine nutzerfreundliche Aufbereitung der am häufigsten nachgefragten Informationen, die gleichzeitig barrierefrei zugänglich gemacht werden. Die Digitalisierung und Automatisierung von Verwaltungsprozessen steigert die Effizienz und optimiert den Einsatz von Ressourcen. In Zeiten von Krisen fungieren diese Portale als wichtige Informationsquellen, um Bürger*innen zeitnah und umfassend zu informieren. Zusätzlich wird die Förderung der Digitalisierung und die Nutzung digitaler Kanäle weiter ausbaut. Unser Ziel ist es, die Bürgerservices kontinuierlich zu verbessern und die Digitalisierung zum Wohle unserer Gemeinschaft voranzutreiben.

Das Projekt "Digitale Rathausinformation" wird entwickelt, um den Service und die Informationsverfügbarkeit für die Rathauskundschaft zu verbessern. Es soll verschiedene digitale Lösungen wie Infostelen, einen News-Ticker, einen digitalen Wegweiser und die Verknüpfung mit digitalen Türschildern umfassen. Die Infostelen sollen aktuelle Informationen bieten, der News-Ticker soll über Stadtinfos informieren, der digitale Wegweiser führt zu den Organisationseinheiten des Rathauses und die digitalen Türschilder erleichtern die Orientierung in den Verwaltungsgebäuden.

Digitale Inklusion

Digitale Inklusion – digitale Exklusion: Teilhabe in einer digitalen Gesellschaft. Es gibt zwei Perspektiven digitaler Inklusion: Inklusion MIT digitalen Medien auf der einen, Inklusion IN die digitale Gesellschaft auf der anderen Seite. Die Stadt Bad Homburg versucht Bürger*innen – mit dem Fokus auf bestimmte Altersgruppen – einen Zugang zu digitalen Medien zu ermöglichen.

Zur Präsentation Digitale Inklusion

Das Projekt "Digitale Inklusion" wurde in Zusammenarbeit der drei Kommunen Bad Homburg, Wehrheim und Friedrichsdorf umgesetzt. Ziel war es, durch gezielte Maßnahmen die digitale Teilhabe der Bevölkerung zu fördern und städtische Angebote moderner und zugänglicher zu gestalten.  


Ein zentraler Bestandteil war die Ausstattung der Stadtteil- und Familienzentren (SFZ) mit neuer Hardware. Diese Modernisierung ermöglicht den Bürger*innen, vor Ort digitale Services in Anspruch zu nehmen und die Infrastruktur aktiv zu nutzen. Ergänzend dazu wurden in Kooperation mit der VHS Bad Homburg Digitalisierungsschulungen durchgeführt. Diese Schulungen richteten sich an unterschiedliche Zielgruppen und behandelten grundlegende Themen wie den Umgang mit digitalen Geräten, Internetnutzung sowie fortgeschrittene Inhalte zu Smart Home, Virtual Reality (VR) und Künstlicher Intelligenz (KI).  


Um digitale Angebote erlebbar zu machen, wurden innovative Geocaching-Routen entwickelt und in den auf dem Markt bekannten Standard-Geocaching-Apps integriert. Es entstanden mehrere Familientouren, Fahrradtouren sowie barrierefreie Routen, die alle drei Kommunen verbinden und zur aktiven Teilnahme an Outdoor-Aktivitäten einladen. Ergänzt wurde dies durch die Anschaffung von VR-Brillen für die Stadtbibliotheken, die Minispiele sowie 360°-Fotos und Videos der städtischen Kitas und ausgewählter Sehenswürdigkeiten bieten. Diese multimedialen Inhalte ermöglichen es, lokale Highlights virtuell zu entdecken, und schaffen zugleich einen inklusiven Zugang für alle Interessierten. Die VR-Brillen können voraussichtlich ab April 2025 durch die Bürger*innen ausprobiert werden. 


Ein weiterer innovativer Ansatz war die Erstellung von Kurzvideos zu Digitalisierungsthemen. Diese Videos, die Themen wie VR, Smart Home und KI behandeln, stehen der Öffentlichkeit über die städtischen Websites zur Verfügung. Ergänzend dazu wurde ein IT-Glossar mit wichtigen Begriffen erstellt, das als Nachschlagewerk dient und vor allem Einsteiger*innen einen einfachen Zugang zur digitalen Welt ermöglicht.  


Das Projekt hat die Digitalisierung in den drei Kommunen maßgeblich vorangetrieben und die Angebote für Bürgerinnen erweitert. Alle Inhalte wurden auf den städtischen Websites veröffentlicht, sodass sie leicht zugänglich und nachhaltig genutzt werden können. Durch die enge Zusammenarbeit der Kommunen konnte ein einheitlicher Standard geschaffen werden, der allen Bürgerinnen von Bad Homburg, Wehrheim und Friedrichsdorf zugutekommt.  

Dies sind Projekte aus dem Fördermitteltopf "Starke Heimat"

Kontaktieren Sie uns gerne
Chief Digital Office
    Michaela Pfeifer
    Chief Digital Officer | Leitung IT
    Paul Stamms
    Mitarbeiter Chief Digital Office
    Ketty Urbani
    Stellv. Leitung Stadtmarketing
    Patrick Haberland
    Stellv. Leitung E-Government